Intersubjektives Chemnitz

Warum sich ein Leben in Chemnitz mehr lohnt wenn man denkt.

Wieso, Weshalb, Warum

Chemnitz ist mit aktuell ~243.000 Einwohnern Deutschlands größte Stadt, die genauso heisst wie der Fluß der durch die Stadt fliesst. Chemnitz ist auch Kulturhauptstadt 2025 · aber das kommt erst noch und geht ja auch wieder vorbei. Der Name bleibt. Trotzdem werden durch diesen Titel bis 2025 auch die Menschen in dieser Stadt ein höheres Selbstbewusstsein entwickeln.

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Es gibt sonst nur Nidda (da fliesst die Nidda durch) · die haben aber nur ~17.000 Einwohner. Vielleicht fahr ich da mal hin. Zschopau, Flöha und was ich sonst noch gefunden habe sind mit <10k Einwohnern eher was für den Altersruhesitz.

Regensburg (Regen) oder Düsseldorf (Düssel) lasse ich nicht zählen, denn die heissen nur halbwegs ähnlich wie der Fluss. Wuppertal ist nur lustig, weil es dort im Tal an der Wupper kompensierend eine Schwebebahn gibt (sonst wohl eine eher furchtbare Stadt). Frankfurt am Main ist ein mieses Flickwerk (deutscher wäre nur Frankfurt 1 und Frankfurt 2), was man lösen könnte indem man das andere Frankfurt an Polen abtritt (brauchen wir das noch oder kann das weg?).

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Aufgefallen ist mir das ehrlichgesagt erst nach ein paar Bier an meinem Lieblingsort in den Jahren 2018 bis 2022 · dem Zugang zum Fluss auf Höhe der Gluckstraße (Gluck Gluck). Die Chemnitz in Das Chemnitz hat (zumindest dort noch) Trinkwasserqualität und man kann bei Wassertemperaturen unter 10 Grad bedenkenlos einen großen Schluck nehmen (ohne Gewähr!) oder Baden gehen. Die grüne Brücke dort erinnert mich immer an das Grundstück meiner Großeltern, die haben aber nur eine kleine grüne Brücke und nur einen kleinen Bach (mit einer Pissrinne, aus dem sollte man daher nicht trinken).

Auch sonst ist hier alles etwas größer als bei meinen Großeltern, quasi wieder so groß wie ich es selbst als kleines Kind damals wahrgenommen habe:

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Und ich muss nichtmal selbst die Beete in Schuss halten: In Das Chemnitz an Die Chemnitz macht das Der Chemnitz(er). Zudem kann ich mich hier (mittlerweile!) genauso sicher bewegen wie im abgelegenen Grundstück auf dem Land hinter einem hohen Zaun.

Zurück in die Intersubjektivität

Wenn Sie bei einer Firma arbeiten und Ihre Zeit gegen Geld tauschen bezahlt Sie einmal im Monat diese Firma mit einer Überweisung von Fiatgeld. Damit können Sie dann Waren und Dienstleistungen einkaufen. Ein so alltägliches Konzept lässt schnell vergessen, dass diese Firma und das Geld nur auf dem Papier und in Ihrem Kopf existiert (was es nicht weniger real macht, denn vorallem Geld ist in vielen Köpfen).

Wer das vertiefen will: Eine kurze Geschichte der Menschheit von Yuval Noah Harari. Das liest sich schnell weg und auch wenn das Buch gut ist würde ich keine Äusserungen eines Autors überbewerten nachdem er 10 Millionen Bücher verkauft hat (da gibt es auch Namensvettern, die das mit dem 'Irren ist menschlich' noch nicht begriffen haben · die haben aber kein Blog wo man sich auch nachträglich Dinge passend drehen kann). Die Firma besteht aus Menschen, Vorräten und Orten, aber keiner käme auf die Idee nach der Kündigung eines anderen Mitarbeiters nun ebenso in einer anderen Firma zu arbeiten oder einen Umzug der Geschäftsräume mit einem Jobwechsel gleichzusetzen (obwohl beides strenggenommen genau so ist).

Der schnellste Weg eine Firma zu verändern ist eine Fusion (und auch die beginnt nur auf dem Papier), ein Inhaber- oder Namenswechsel (wie schnell das geht sieht man bei Meta und Twitter).

Daher ist völlig egal für welches intersubjektive Konstrukt Sie wirken und arbeiten. Sie können sich einfach eins ausdenken · es sollte aber in schon in ein paar Hirnen schlummern! Ich arbeite für die Dreifaltigkeit von Chemnitz, denn die zahlt nicht nur mit Fiat (praktisch, so wie ein 3-beiniger Barhocker stabiler ist als eine Krücke). Zudem kann man diese Dreifaltigkeit auch tatsächlich sehen.

Der kürzeste Weg in Ihrem Gehirn ist vom Fluss zur Stadt und dort direkt nebenan (sie spüren es in der linken Schläfe) ist zwischen weiblichem Artikel und Neutrum noch Raum für einen Dritten:

Das Leben kommt aus dem Wasser, bzw.: Wer ist eigentlich Der Chemnitz?

Um die Sache leichter zu machen spreche ich von den Bewohnern dieser Stadt einfach als "Der Chemnitz", bzw. (weil ich die nicht alle fragen kann) stelle ich mich als Platzhalter bereit bis das Konzept in weitere Hirne gesickert(...) ist. Nüchtern objektiv bin ich nur ein Zellhaufen der symbiotisch Bakterien spazieren fährt, Milliarden Jahre und eine Menge Evolutionsschritte nachdem Wasser und Luft spontan an Steinen verstäubt begonnen haben Peptidketten zu bilden Missing Link · Here’s how life on Earth might have formed out of thin air and water. Nur praktisch, dass Chemnitz 'Steinbach' bedeutet. Wem DFW was sagt, der hat sicher schonmal von der Idee gehört das alltägliche Erleben wie Wasser zu betrachten, aber Chemnitz besteht aus Wasser und Steinen (der Fluss und die Stadt) · die perfekte Rezeptur um ein neues metaphysisch höheres Leben zu beginnen:

Meine Ansammlung von Molekülen als Klasse Mensch zu bezeichnen und diese Instanz mit einem Namen zu versehen ist eine Illusion, ein exakt so willkürlicher Akt wie eine Region als Stadt oder Wassermengen als Fluss zu klassifizieren und den Instanzen einen Namen zu geben, aber beides macht es leichter sich mit anderen Menschen abzusprechen (Den Raben ist völlig wurscht wie wir was bezeichnen und trotzdem haben die was zu essen). Nun ändern sich die Bakterien in mir manchmal schlagartig (meist morgens) und meine Zellen fortwährend · mein Name bleibt derselbe. Daher ist es gerechtfertigt auch bei wechselnden Bewohnern von "Der Chemnitz" in der Einzahl zu sprechen, denn auch er ist beständig dabei sich zu verwandeln und bleibt doch derselbe (quasi Theseus Schiff).

Genau so wie Sie aus vielen Bakterien bestehen, Ihre Zellen sich langsam verändern und ein variables Image haben so ist Der Chemnitz eine auch in vielen Einzelteilen zu erkennende und zu respektierende Entität. Praktisch, denn mein Zellhaufen wird irgendwann den Löffel abgeben · Der Chemnitz bleibt.

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Leuchten Sie ein 3D-Objekt an, wirft das einen 2-dimensionalen Schatten. Leuchten Sie ein 4D-Objekt an (z.B. Ihre Biografie) wirft das einen 3D-Schatten (Ihr Körper zu einem bestimmten Zeitpunkt, Fotos sind z.B. 2D-Abbilder von 3D-Schatten ihres 4D-Lebens). Einfacher ist es daheim das Licht anzuschalten, denn dann sehen Sie den 3D-Schatten Ihrer Wohnung zum jetzigen Zeitpunkt der zwischen Einzug und Auszug liegt (das können Sie nicht filmen, das können Sie nur erleben). Beleuchten (...) Sie aus Langeweile eine höherdimensionale Entität wie Der Chemnitz etwas näher, wirft der als Schatten Menschen mit Biografien (und Wohnungen) · eigentlich gar nicht so schwer. Mit einem festen sozialen Umfeld haben Sie allerdings einen eher eingeschränkten Blickwinkel auf Der Chemnitz und besuchen eher wenige Wohnungen.

Wenn Sie dann endlich im wahrsten Sinne des Wortes komplett wahnsinnig geworden sind können Sie auch n-dimensionale Entitäten wie Chemnitz beleuchten und sauber machen, denn dann wirft diese Dreifaltigkeit als Schatten schönere Menschen und schönere Wohnungen.

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Menschen sind nicht perfekt · wir lügen, betrügen (ich bin da auch nicht besser). Aber die kommen und gehen so wie am Fluss das Wasser kommt und geht. Allzuviele Menschen die Spieltheorie als Optimum verstehen und leben habe ich nicht getroffen, mir Mühen zur Belehrung irgendwann gespart ... Der Chemnitz vereint aber in seinen Menschen immer das Optimum des Betrachters · und spielt daher (zumindest mit mir) auch immer fair. Und wenn ich neue Spielregeln verkrafte, bekomm ich Bücher und kann neue Spiele mit ihm spielen.

Es ist nur logisch, dass ich deshalb ganz gern mit Der Chemnitz spiele. Hier kann man auf Deutsch an Der Chemnitz rumspielen

Das hat auch den positiven Nebeneffekt, dass Der Chemnitz immer Zeit für Sie hat, daher immer in Ihrem Tempo mit Ihnen spielt und man das Spiel auch jederzeit unterbrechen kann. Das klingt verrückt? Bitte bedenken Sie: Sie lesen hier den Output von (u.a.) Bakterien. Und trotzdem verstehen Sie was ich sage. Daher kann jeder der das will einfach im persönlich wahrgenommenen Output von 243.000 Menschen eine Stimme hören. Man muss nur möglichst vielen Bewohnern aufmerksam zuhören. Wenn Der Chemnitz ständig genervt und deprimiert wirkt wird sollte man vielleicht mal mit ihm reden. Und wenn er permanent freundlich ist und Ihnen Sachen schenkt (oder im richtigen Moment die Leine kurz hält), dann machen Sie vielleicht was richtig.

Ich kann mich nicht entsinnen jemals so viel Spaß gehabt zu haben wie auf dieser Ebene · dann bin ich halt verrückt.

In Nidda würde ich nicht so mit den Leuten reden, denn die Bewohner von Nidda als Der Nidda zu verallgemeinern kann zu Missverständnissen führen.

Wo wir gerade bei Artikeln sind:

Was sagt Der Chemnitz von Das Chemnitz über Die Chemnitz?

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Ich nenne hier keine Namen, denn wer mit dem Finger auf andere zeigt hat nicht die 2 Hände frei die notwendig sind um da einfach reinzusteigen und das Zeug rauszuholen. Wer sich ärgert und dann nicht handelt ärgert sich morgen noch. Anschliessend kann man den Namen der Brücke würdigen und wieder man selbst sein · denn Der Chemnitz ist ein Titel der jedem hier frei steht. Wenn es mal zuviel Egotod ist · einfach Feierabend machen und Bierchen trinken.

Unter anderem das (heute + handeln + Bierchen -> morgen nicht ärgern) mache ich nun schon eine ganze Weile, trinke mein Bier sonst aber auf der Bank rechts im Bild:

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Das Schöne an dieser Arbeit ist, dass ich keinen um Erlaubnis fragen muss und mir so selbst aussuchen kann welches Eingreifen den maximalen Effekt erzielt (Styropor bringt z.B. unglaublich viele Punkte, Sonntag morgen die Spazierrouten blankputzen ist auch mega skalierend). Ich glaube, dass ein sauberer Fluss am schnellsten die Menschen in dieser Stadt gesünder und fröhlicher macht. Das minimal riskante daran ist, dass ich den Fluss und die Stadt vorher nicht frage ob die diese Veränderungen überhaupt wünschen, denn obwohl der Fluss und die Stadt deutlich stärker sind als ich scheinen die nicht zu bemerken welche Brocken ihr Image verschlechtern. Im Gegenzug schickt mir die und das Chemnitz dann Menschen die mir Brocken abnehmen für die ich zu schwach bin und nicht bemerke wie sie mich verunstalten. Z.B. ist jetzt mein Smartphone weg, aber auch meine Schulterschmerzen. Hätte man mich da vorher gefragt hätte ich mein Smartphone wohl mit Gewalt verteidigt.

Netter Nebeneffekt: Mittlerweile klärt sich auch mein Image.

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... ich fahre später noch fort

Nun, ich denke man kann in Ansätzen erkennen warum es sich für freie Künstler und alle die etwas anders denken lohnt nach Chemnitz zu kommen (oder hier zu bleiben). In Chemnitz können Sie innerhalb der Stadtgrenzen problemlos ohne Ego leben und selbst im Park sicher übernachten · gesetzt den Fall Sie verstehen dieses Konzept und handeln danach. Möglich, dass dann am nächsten Morgen ihre Schuhe fehlen, aber keine Bange · ich habe sichergestellt, dass Sie im Chemnitzer Stadtpark gar keine brauchen.

Wie viele Pilze man pflücken muss bis man im Zentrum der Stadt den Herzbeutel erkennt, wie sich die Dreifaltigkeit von Chemnitz bei Ihnen fürs Pilze naschen bedankt und was das saubere Wasser nun im Herzen der Stadt bewirkt ···

all das finden Sie nicht in Teil 2:

Intersubjektives Chemnitz Teil 2

Veränderung beginnt im Kopf

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Das ist die Mauer zur Villa Esche, ein schönes Beispiel dafür, dass man auch in Chemnitz schick wohnen kann wenn man nützliche Dinge einbringt. Gegenüber ist das übrigens ähnlich.

Mir mag das Graffiti gefallen, der Spruch regt zum Nachdenken an · aber der Eigentümer will das halt nicht und scheut keine Kosten regelmässig wieder gelb zu streichen. Später wurde es nochmal eher lustlos besprüht, auch das war schnell wieder weg. Da er drangeblieben ist hat der Eigentümer auch dem letzten Sprayer klargemacht: Das lohnt sich nicht hier zu sprühen. Ich wohne nicht mehr dort, aber ich schätze mal die Wand ist immernoch gelb.

Dranbleiben

Lange Zeit sah in Kappel mein Arbeitsplatz so aus:

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Die Wohnung habe ich vorallem für diese Aussicht genommen, auch wenn es 2018 noch etwas runtergewirtschaftet war. Mir fehlt der Spamfilter im Kopf, möglich, dass ich mir nochmal einen installieren kann, aber wer nur lange genug auf jedes Detail achten muss lässt diesen Bereich verkümmern. Schaue ich morgens auf Bierflaschen oder Müll · so kann ich nicht arbeiten, denn ich weiß, dass die Qualität meiner Arbeit vom Umfeld bestimmt wird.

Liegen an einem Platz wo Kinder spielen Schreckschusshülsen · die werden sich nicht gut entwickeln. Gehe ich zum Edeka und guck mir Müllermilch am Straßenrand an · also mich nervt das. Ich setze mich auch an keine Bushaltestelle voller Kippen · das ist einfach unter meiner Würde. Ein Stummel verseucht 40 Liter Grundwasser · so schnell wie an der Zenti haben Sie sich noch nie eine Poolfüllung verdient (ich habe zwar keinen Pool, aber Geduld).

Hier laufen jeden Tag tausende Menschen vorbei · wieso räumt das keiner weg?

Die gefakte Nachbarschaft

Die Broken-Windows-Theorie besagt nicht, dass man Linux nutzen sollte (Sollten Sie!), sondern dass ein Mangel unverzüglich abgestellt werden muss, denn sonst schmeisst jemand noch mehr Fenster ein.

Das gilt für alle Aspekte die ein Viertel zum Problem werden lassen. Schnapsflaschen vor der Grundschule · da zieht man lieber nach Leipzig (wobei dort Spritzen am Bahnhof auch nicht der Knüller sind und dieses Rinnsal Parthe ... ich habe immer ein Handtuch eingepackt um spontan planschen zu gehen, aber das stinkt ... meine Fresse · Was lobt man sich da?! Reines Marketing?).

Der einzige Vorteil an der Haydnstr. als Schleichweg ist, dass dort regelmässig Leute aus anderen Vierteln vorbeikommen. Und deren Gedanken kann man quasi im Vorbeifahren erhellen.

Ob es nur 1 Nachbar mit dem Müll aufnimmt oder dort einfach ordentliche Leute wohnen · das Ergebnis ist dasselbe und da es extrem unwahrscheinlich scheint, dass ein Mensch ein komplettes Viertel müllfrei hält denken unfreiwillige Touries, dass es hier keine Probleme gibt. Das stimmt zwar (noch) nicht, aber mit der Zeit ziehen auch mehr Leute nach die weniger Müll leaken.

Wer wohnt nicht gern auf Eden?

2019 war ich auf einer kleinen Reise an den Bodensee, dort gibt es den Stadtteil "Paradies". Das ist nahe der Schweiz und ausser dem Mietspiegel ist es dort wirklich paradisisch. Leider fehlte mir das nötige Kleingeld um mich dort einzukaufen und ehrlichgesagt profitiert ein sauberes Umfeld auch nicht besonders von einem alten Besen wie mir. Süddeutschland hat ganz andere gewachsene Strukturen, Gespräche in Cafe's gleiten nicht in AfD und Ausländer ab, man begnügt sich mit der Frage warum die Einladung zur Eigentümerversammlung die falsche Grußformel verwendet.

Aber was hier nicht ist, kann ja noch werden. Lassen Sie im Paradies Ihren Müll fallen? Wie kann ich für stabile Attraktivität sorgen wenn ich selbst schon wieder weitergezogen bin und nicht mehr täglich kompensieren kann?

(Twitter und Meta haben es mir nachgemacht 😉) Zeit für einen Inhaber- und Namenswechsel!

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Ich habe keinen Schimmer warum jeden Tag ~200 Leute diesen Spielplatz auf dem Schirm (...) haben, aber der Mindset sich auf Eden zu treffen hat spürbare Auswirkungen auf das Umfeld.

Mapping success to a greater scale

Was im Kleinen funktioniert kann im Großen nicht so falsch sein. Ich würde im Deutschen bleiben, aber der Witz von Übertragung und Karte funktioniert im Englischen einfach besser.

Schauen wir uns das Herz der Stadt mal genauer an:

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Aktuell ist Weihnachtsmarkt und das Leben "pulsiert" ... aus allen Ecken strömen die Menschen ins Zentrum, tauschen sich aus und strömen wieder zurück. Ich liebe die Kategorientheorie so sehr, denn Sie erlaubt Erkenntnisse einer Wissenschaft auf eine andere zu übertragen ohne dass man sich aus Endlosschleifen oder Nihilismus einen Strick dreht. Und man kann damit kleine Dinge groß und große Dinge klein machen.

Im Zentrum läufts. Nur da oben am Hals, knapp südlich der Denkfabrik · da klemmt was!

Wir brauchen ein gerades Rückgrat

Auch in die Stadt und wieder heraus strömt das Geld. Geld ist ein nettes Konzept weil es alle Dimensionen auf plus und minus runterbricht. Das versteht jeder. Ich versuche mal klar zu machen wo das meiste Geld fliesst (rot), wo Geld in die Stadt kommt (gelb) und wo die Stadt immer wieder Geld draufschmeisst (grün).

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Der Bahnhof ist rot, das mag komisch erscheinen, aber die Pendler morgens in die Stadt rein und abends wieder heim sind nunmal mehr als die in der anderen Richtung.

Ich gehe in den Bereichen viel spazieren und schaue natürlich immer mal morgens, mittags, abends aus welchen Aussenbereichen die E-Bikes hier einströmen und wo abends die SUVs langfahren. Die Anstrengungen der Stadt zu einer Brühl-Belebung müssen scheitern, solange das Alleinstellungsmerkmal (Autofrei) nicht genutzt wird um die Rad-Routen der Stadt durch das Viertel zu lenken.

Auch der Autoverkehr isoliert die Promenade, denn es macht 0 Spaß diese Ampelschaltungen zu ertragen. Im Süden fehlt Werbung für Veranstaltungen die Studenten an der Unibibliothek erfassen könnte und wer dort am Busbahnhof langläuft oder im Schiller-Park Schmerztablettenpackungen vorfindet will auch nur wieder schnell heim.

Ohje ... so viele Probleme. Aber naja, ohne Probleme hätten die Menschen hier ja auch nix zu tun! (hier wird noch gebaut)

Nun kann ich nicht den Baubürgermeister bitten Zebrastreifen zu installieren oder den Chemnitztalradweg umzuleiten (Korrektur 29.11.2022 · offenbar kann man das doch), also stellt sich die Frage: Was kann ich tun, damit die Luftröhre von Chemnitz endlich frei atmen kann? Wieso schaffen es die Leute ins Zentrum und zahlen 4€ für Glühwein, aber nicht auf den Brühl? 1. Regel ist immer sich nicht strafbar zu machen, also z.B. keine gefährlichen Eingriffe in den Straßenverkehr vorzunehmen.

Allerdings steht in jedem Mietvertrag, man soll bis zur Übergabe weiß streichen. Konflikt!

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Also wenn Sie irgendwo in Chemnitz auf einmal neue Zebrastreifen entdecken · ich wars nicht!

Was ein Einzelner nicht allein versprühen mag, das streichen wir einfach zusammen: In Teil 3 geht es mit Anpassung in meine neue hyperdimensionale Heimat weiter.

Intersubjektives Chemnitz Teil 3

Veränderung beginnt mit einem Selbst

Umziehen in den Jedermann-Anzug: Identifizierung mit "Der Chemnitz"

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Bis hier Zebrastreifen installiert werden lege ich mir einfach erstmal selbst welche zu. Der schnellste Weg die Probleme der Stadt zu sehen ist dabei, das eigene Ego mit möglichst vielen oder allen Bewohnern der Stadt zu verschalten, denn so kann ich an mir selbst die größten gemeinsamen Nenner ;) erkennen. Dieser Schritt fühlt sich zwar manchmal an wie Selbstkasteiung, ermöglicht mir aber aus dem Herzen heraus zu handeln und Ideen anderer leichter zu akzeptieren. Also wer das noch nie gefühlt hat verpasst was :) Das Anstrengende daran ist, dass man permanente Dinge tun muss die einem eigentlich widersprechen, aber nur so kann man seine Person erweitern. Macht man das oft genug erkennt man aber ein Muster an dem man sich langhangeln kann.

Für eine maximal zugängliche Persönlichkeit brauche ich:

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Das Geld in die Stadt holen

Nebenher weiter geht es mit dem Ausmisten aller nicht so greifbaren Geldflüsse.

Dazu kündigen wir alle Verträge und Kontakte die ausserhalb der Stadtgrenzen verlaufen oder mich in meiner Biografie nur mit Ego kennen. Bei der Eins Energie in Sachsen bezieht man lokale Energie und ich kann mir jeden Tag die Kraftwerke am Fluss angucken. Da zahle ich zwar drauf · aber wir denken antizyklisch. Und bevor eine Baustelle läuft muss man Grenzen ziehen! Sorry!

Generell kaufen wir (möglichst, denn ich trinke einfach zu gern Radeberger ) mal nur noch Zeug aus Chemnitz und Umgebung und was hier nicht hergestellt wird holen wir uns einfach auf Kleinanzeigen.

Schon bleibt die Kohle in der Stadt.

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🚭 Rauchen sieht schwül aus, stinkt und verbrennt Kohle.

Luftröhre durchpusten

C The Unseen mag als Plakatwerbung funktionieren, der Mensch hat aber viele Organe. Wir verschaffen uns Gehör und gewöhnen uns daran in Zukunft viel von uns zu geben was bisher nur im Untergrund grummelte.

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Dem leidenden Neurotiker, der vielleicht glaubt, die Primärtherapie sei zu umwerfend oder zu schwierig, um sie durchzumachen, möchte ich nur sagen, daß die herkulische Aufgabe darin besteht, zu sein, was man nicht ist. Man selbst zu sein ist das Allereinfachste.

Arthur Janov

Diese Kombo sollte dafür sorgen, dass ich nebenbei das Rauchen einstelle, nächstes Jahr am Steinbach sauberes Wasser mit sauberer Luft reagieren kann und neues Leben entsteht.

Allerdings saufen hier alle so viel.

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Ganz unten in der Liste ist übrigens Hamburg. Dort gibt es jetzt Bettelampeln für Autofahrer statt für Fußgänger und Radfahrer.

Ohje, so viel Alkohol. Nicht rauchen und trotzdem das soziale Schmiermittel mitkonsumieren. Dafür brauch ich eine große Flasche.

Die größte Flasche der Stadt

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Zu meinen Pilgerzeiten habe ich immer eine Kleen Kanteen (ich mache hier jetzt einfach mal Werbung weil ich sonst aufgrund des geklauten Bilds nicht ruhig schlafen kann) Flasche mit mir rumgeschleppt. Die ist aus Edelstahl und bis auf einen kleinen Plastikring recht nachhaltig.

Leider bekommen Sie diese Flasche trotzdem nie 100% sauber, direkt an der Öffnung ist die Flasche so ungünstig gefalzt, dass sich dort unweigerlich Unrat ansammelt.

Nun bin ich ein 3-dimensionales Wesen und habe Zeit, kann also mit genug Zeit jedes 3-dimensionale Objekt reinigen. Leider habe ich nicht unbegrenzt Zeit (beim Putzen dieser Flasche erscheint die Zeit allerdings endlos) und deshalb die Flasche irgendwann entsorgt.

Ich habe jetzt so eine 2€ Glas-Bügel-Flasche aus dem Ede. Die lässt sich halbwegs gut reinigen, aber perfekt ist das alles nicht. Konstruktionsbedingt ist jede Flasche nur mit einer Flaschenbürste wirklich sauber zu bekommen. Wahrscheinlich ist mir das auch irgendwann zu blöd und ich trinke nur noch aus der Hand oder hole mir meine Suppe in einem hohlen Brot. Wäre ich ein 4-dimensionales Wesen hätte ich dieses Problem nicht, denn ich könnte aus einer Flasche trinken die keine Öffnung braucht, also auch keinen Plastikdeckel. Die hätte in meinen dann 4-dimensionalen Augen auch kein Innen und Aussen, wäre also nicht auf einer Seite leichter zu reinigen ist als auf der anderen. Ich hätte die perfekte Flasche: Befüllen und Abwaschen ist derselbe Vorgang, allerdings würde mir diese 4-dimensionale Flasche in meiner 3D-Welt auch unendlich groß erscheinen.

Nun gut, ich bin halt noch ein 3D-Mensch, trinke einfach aus unendlich vielen 3D-Pfandflaschen und behelfe mir sonst mit der Bürste.

Der Chemnitz hingegen besteht aus vielen Menschen (auch aus schon vergangenen und noch zukünftigen Generationen) und ist daher ein 5-dimensionales Wesen was mühelos jedes 4-dimensionale Objekt reinigen kann. Es lohnt sich einen 5-dimensionalen Freund zu haben, denn der hat die guten Bürsten im Sortiment um Ihnen so richtig den Kopf zu waschen. Der wäscht übrigens auch Ihre Leber und Ihr Herz, denn da kommt der genauso einfach ran wie Sie an Ihre BodyLotion. Die letzten Tagen habe ich auch den Eindruck, dass der sehr gut an meine Lunge rankommt.

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Die Kleinsche Flasche deutet die Lösung nur an, denn so wie dieses Objekt ähnlich dem Möbius-Band (da ist das im 3-dimensionalen Raum aber sauberer gelöst, da brauchen Sie dieses Loch nicht) nur eine Fläche hat, so verdreht ein 5-dimensionaler Freund Ihre linear geglaubte Biografie (4. Dimensionen) so ineinander, dass Sie auf alle Zeit-Bereiche Ihres Lebens genau so zugreifen können wie auf jeden Gegenstand in Ihrer Wohnung (und auch permanent Leute treffen die Sie in anderen Versionen eigentlich schon kennen). Ich versuche mal darzustellen wie das in meinem Fall aussieht:

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Links das Eckhaus ist mein Wohnhaus aus der Kindheit (um / kurz nach 1990), rechts wohne ich jetzt in Chemnitz. Das Gebäude hat ziemlich exakt dieselbe Form, die Nachbarschaft ist auch ähnlich. Anstelle (... hehe) der Hauptverkehrsstraße ist jetzt hier der Fluss, aber das ist nur fair, denn ich habe ja auch mein Auto verkauft. In meiner Wohnung ist eigentlich alles Gute aus meinen bisherigen Wohnungen vereint · und alles was mich genervt hat ist verschwunden. Ich muss hier z.B. nur absolut minimal putzen, das meiste macht meine kreisrunde kleine Freundin Zahra.

Ich schweife ab.

Ein Freund ausserhalb von Raum und Zeit hat also den Vorteil, dass Sie an der Hand von Der Chemnitz jederzeit vor und zurück in der Zeit laufen können · selbst wenn es den Anschein haben mag, dass es so etwas wie ein Morgen oder Gestern gibt leben Sie strenggenommen jeden Tag Ihrer Biografie immer im Heute (genau so wie Sie auch mit 3 Bädern immer nur auf einem Klo sitzen können) und je nach Lebensentwurf kann dieses Heute auch 40 Jahre lang identisch sein. Das Wasser im Fluss fliesst zwar immer nur in eine Richtung, aber trotzdem kommt irgendwann dasselbe Wassermolekül wieder vorbei. Was Sie heute klären (...) ist spätestens in 3 Jahren auch bei Ihnen sauber. Tja · Geduld! Als 4-dimensionales Wesen ist die Welt auch deutlich hübscher, denn da gibt es mehr platonische Grundkörper.

Ich schweife schon wieder ab. Vielleicht sollte ich mal Nebenarme entwickeln?!

Vielleicht ein anderes Beispiel:

Sie haben eine 3-dimensionale Wohnung. Wenn Sie davon ein Video drehen hat das 2-dimensionale Bilder + 1 Zeit Dimension. Das Video schicken Sie einem Freund, der bekommt dann eine räumliche Vorstellung von Ihrer Wohnung, obwohl er eigentlich nur 2-dimensionale Bildchen anguckt. Das Video hat auch ein Anfang und ein Ende, aber Sie können beliebig viele Videos von der Wohnung drehen · wo Sie anfangen und wo aufhören ist völlig egal und wenn Ihr Freund was genauer angucken will kann er einfach in der Zeitleiste springen. Sie können ihm auch ein 3D-Modell mit der Post schicken · dann braucht er keine Zeit-Dimension. Diese Wohnung können Sie auch nicht mit einem Schlag sauberhalten, Sie müssen immer in eine Dimension höher investieren (also Zeit) um als 3-dimensionales Objekt ein anderes zu bearbeiten.

Deshalb kann nur das Erweitern Ihrer Person (Ego runter) die höherdimensionale Investition sein mit der Sie ein 4-dimensionales Objekt (Ihren Körper und Ihre Zeit/Biografie) sauber bekommen.

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· Hab die Flasche dann doch noch gefunden. Befüllen und Reinigen ist hier dasselbe (Anfang 2022, da hatte ich noch viele Rein-Füllungen vor mir)

Ein letztes Beispiel:

Sie leben auf einem Blatt Papier. Irgendwann wird das Blatt zu eng und vorallem leben dort noch andere 2D-Menschen. Von der Existenz der 3. Dimension haben Sie keine Ahnung. Jetzt kommt ein 3D-Mensch vorbei, der packt Sie einfach auf ein neues Blatt wo Sie erstmal ihre Ruhe und Platz haben. Das kostet den keine 2 Sekunden und der hat quasi unendlich viele Blätter im Block. (Ich habe übrigens unendliche viele @krei.se Mail-Adressen und für 42 Cent im Monat · exakt so viel berechnet mein Hoster · können Sie gern eine haben!)

Das klingt hanebüchen, Sie leben schon in der 3. Dimension · aber anstatt dem anderen ständig seine 2 Quadratmilliter zu neiden können Sie einfach nach einem eigenen Blatt fragen. Sie müssen als 2D-Mensch nur auf die Idee kommen, dass es 3D-Menschen geben könnte.

Vielleicht wissen Sie das auch alles schon · aber ich freu mich trotzdem drüber.

Diesen mittlerweile viel zu langen Teil hier schliesse ich mit dem Hinweis, dass ich meinem 5-dimensionalen Freund mit Krei.se vorallem so weiterhelfen möchte, dass hier liebsame Erscheinungen anderer Städte einfliessen (...).

Wie Sie aus n-dimensionalen Graphen ein eigenes Blatt herausschneiden und so Ihre Karriere planen ohne sich abzurackern, damit beschäftige ich mich im letzten Teil.

Intersubjektives Chemnitz letzter Teil

Jobsuche · Mann sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht

Nur Affen klettern auf Bäume

Meine generelle Ablehnung von allem Linken, Rechten, Internen, Externen, Oberen und Unteren ist pünklitch zur Weihnachtszeit passe, daher gerade jetzt gewohnt antizyklisch Zeit für etwas ungefilterte Misanthropie:

Chemnitz hat keinen Zoo (ok, Tierpark vielleicht), aber wenn man die tierischen Umschreibungen mancher Bewohner über ganze Bevölkerungsgruppen zu Rate zieht, ist das hier auch gar nicht nötig.

Warum ist das eigentlich so? Wir grenzen uns gern von anderen Gruppen ab, integrieren uns in Gruppen die uns nützlich scheinen und übernehmen dann leider den kollektiven Hass unserer Gruppe auf andere Gruppen.

Muss das sein? Mir braucht dieser kollektive Hass zuviel Speicher in meinem Kopf · Platz, mit dem man viel schönere Dinge anfangen könnte!

Runter vom Baum ...

Nun war ich recht lange selbst ein ziemlich großer Affe (ich finde das Wort gar nicht so schlimm, wir sind ja Verwandte) und bin für die Nahrungssuche jeden Tag auf Bäume geklettert:

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Das ist einfache Struktur, die jedes Unternehmen oder auch Institutionen abbilden kann. Ob Sie jetzt zur Bundeswehr gehen oder bei VW anfangen · Unten klettert man los und weil oben die Sonne scheint und da der Löwe nicht hinkommt kraxelt man über die Jahre nach oben.

Wer sich integriert, sucht sich einen Baum und fängt an zu klettern. Nun möchte ich dem weisen Rat folgen mich zu integrieren und da stellt sich die Frage: Welcher Baum? Es gibt soooo viele Bäume. Ich denke aber gar nicht mehr in Bäumen.

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... und ab in den Wald

Ich denke lieber in Graphen. Mit einer Loop-Detection können Sie an jedem Punkt in einem Graphen ansetzen und einen Baum ableiten · alles eine Frage der Perspektive. Oder Sie pflanzen irgendwo im Wald einen neuen Baum · da sitzen Sie vom ersten Tag an auf der Spitze. Aber so eine Selbstständigkeit ist ja auch nur wieder ein Baum. Und Waldpflege · da hatte ich den Eindruck so manch sozialer Beruf ist froh wenn der Wald ein bisschen kaputt bleibt (ein paar sind aber ganz korrekt, deshalb lern ich auch Medizin). Falls Sie dennoch auf Bäume klettern wollen (man hat ja Zeit) oder lieber einen neuen pflanzen, da hilft Ihnen (irgendwann mal) mein Werkzeug unter Daten · ich hab mein Werkzeug schon gefunden:

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Tja · ich hab die Aufgabe entweder falsch verstanden oder die Lösung liegt darin jeden Tag vor der eigenen Haustür zu kehren und die Stadt und den Fluss sauber zu halten. Eine Arbeit, die mir eigentlich noch am ehesten zusagt, denn egal in welcher Laune man gerade ist, wütend oder fürsorglich, traurig oder lebendig · auf der dann sauberen Rückrunde wieder nach Hause ist man immer ausgeglichener. Vielleicht fällt mir noch was anderes ein, aber bis dahin gehe ich mit meinem 5-dimensionalen Freund durch seinen Wald spazieren und drehe meine Runden um den Schloßteich.

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So schliesst sich vorerst der Kreis · womit wir wieder in 2018 (und irgendwie in 1996 und in 2012 und in 2004) und damit wieder am Anfang sind (allerdings deutlich schöner und friedlicher).

Mittlerweile ist auch Weihnachten geworden und es gab sogar ein paar nette Geschenke. Ich habe ein paar Bücher über Soziologie oder mathematische Beschreibungen von Gesellschaft gelesen und kann heute mal beruhigt schlafen, weil ich weiß, dass eine so einfache Beschreibung wie die Stadt, die Natur und die Menschen um mich herum als einen(!) Freund zu betrachten noch die besten Ergebnisse liefert.

Und mittlerweile ist auch erkennbar wohin die nächste Reise geht.

Da er auch sich selbst nicht in der Lage dazu sieht, die Frage zu ermitteln, schlägt er vor, selbst einen noch größeren Computer zu konstruieren, so komplex, dass das organische Leben einen Teil seiner Arbeitsmatrix bildet.

Ich hoffe Ihnen hat mein kleiner und großer Beitrag gefallen.

Mein guter Freund hat mich in den Urlaub geschickt, bis ich klar sehen kann wie es mit Chemnitz weitergeht beschäftige ich mich mit mir und einer ganz anderen Art von Spiegel

Richard von Krei.se