3 Monate nutze ich nun den Node-Editor der beliebig dimensionale Konzepte in (derzeit) 4D abbildet, bzw. anzeigt, denn abbilden im Sinne von projizieren kann er das in 16 / beliebig vielen Dimensionen. Falls Sie sich fragen was man damit jetzt macht - das weiss ich selbst nicht, ich hab nur Zettel und Stift von 2D nach 4D und nD geholt. Was Sie damit malen ...
Tja, in der Zeit gab es doch eine Menge Veränderungen, letztlich hat es aber ein paar Vermutungen bestätigt die nicht einfach zu kommunizieren sind - ich versuche es trotzdem mal und Sie werden beim Lesen merken: Sprache ist praktisch, weil es Konzepte in allen Dimensionen "beschreiben" kann aber durch diese Generalisierung immer Ansichtssache und daher auch mal missverständlich (so wie meine Editoren).
Wir fangen ganz klein mit 1D an, das sind alle Skalare also einfachste Werte, z.B. 10 Watt ist ein Skalar, 20 Euro, 30 Meter etc.
Dimensionen erweitern sich in der Geometrie üblicherweise(!) in 90° in 2D wird es gleich super speziell, denn da gibt es unendlich viele symmetrische Formen, man kann immer noch eine Ecke dransetzen, was sie mMn zur schwierigsten Dimension macht.
Das geht in 3D nicht so leicht, da gibt es nur 5, in 4D ganze 6 platonische Grundkörper (Würfel, Tetraeder etc.).
Ab 5D sind es immer 3. 4D und 2D sind also die interessantesten.
Sprache ist n-dimensional denn jedes Wort/Konzept ist mit beliebig vielen anderen verknüpft, das schafft unser Gehirn auch mit 3D angeordneten Neuronen, die verbinden sich einfach kreuz und quer. Bei räumlichen 3D Objekten ist das anders, hier sind die Neuronen Minimodelle im winzigen Maßstab, aber ordnen sich wohl genauso an - alle Gegenstände die Sie erinnern sind also tatsächlich kleine 3D Strukturen in Ihrem Kopf. Toll oder?
4D haben wir nicht im Kopf, wenn überhaupt kann der Balken ein Zeitgefühl halten und Vorhersagen über Bewegungen anstellen, das ist sicherlich auch der Grund warum viele "4D" Systeme eigentlich nur 3,5D sind, denn es wird nur Zeit über 3D Objekte gelegt, man kann aber nur in dieser festen Richtung in 4D wechseln, das ist ungefähr so als könnten Sie 3D nur wie ein Daumenkino oder MRT 2D-scheibenweise wahrnehmen.
Prinzipiell kann man Daten in jeder Dimension in eine andere umformen, eine beliebig große 1D Zahl können Sie mit Kenntnis der Zeilenlänge (z.B. 26 für Buchstaben) nach 2D überführen und schon kommt da lesbarer Text raus. Das Spiel kann man jetzt wiederholen und setzt 1000 Buchstaben pro Seite - zack hat man ein 3D Buch.
4D ist entsprechend ein langes Bücherregal. Nur ähnlich wie Sie in einem Buch blättern können bleibt es hier Ihnen überlassen welches Buch Sie lesen (oder darin harumblättern).
Da 4D die besten Symmetrien bildet erfahren wir die Welt in 4D, mit dem winzigen Unterschied, dass man immer nur ein Buch gleichzeitig lesen kann. Das Problem mit echtem 4D ist, dass es keine Überraschungen mehr gibt, man gleichzeitig lebt und doch tot ist, ausserdem ist man im Universum jetzt ganz alleine.
Das wäre also etwas langweilig, daher der elegante Kniff mit der Lichtgeschwindigkeit und trotzdem lebt man noch in der schönsten/effiziensten 4. Dimension.
Jetzt hat man also eine Menge 4D Objekte in der Welt die sich in wechselnder 3D Form zeigen und die könnte man ja auch in 5D oder höher zusammenfassen. Und genau das tut unser Gehirn auch.
Aber in WELCHEN 5D+ Formen man das tut - das kann man nie endgültig als richtig oder falsch definieren. Hier meine Definition die sich an der millerschen Zahl orientiert, denn 7 +-2 Konzepte bekommt jeder Mensch in sein Arbeitsgedächtnis (evtl. muss man sich also ein bisschen anstrengen).
Ausserdem haben wir für genau diese Dinge auch passende Hirnareale, ich behaupte daher mal: Das ist nah an Ihrer und meiner Wahrnehmung wenn auch sicherlich nicht exakt dieselbe Sicht vom Rational (Frontallappen) darauf.
Jede Menge aus 4D Lebensformen kann man (aus Sicht eines 4D Lebewesens macht das Sinn) z.B. zu einer sozialen Gruppe vereinen, das können auch mehrere sein und die kann man auch verschachteln, etc.
So wie in 4D bestimmt wird welche 3D Formen überhaupt abgebildet werden können so bestimmen diese Gruppen wer Sie als 4D Lebewesen überhaupt sind. Denn sobald Sie anders sind passen Sie vielleicht nicht mehr in diese Gruppe.
In unserem Gehirn liegt die soziale Zugehörigkeit übrigens nah am räumlichen Vorstellungsvermögen in medial präfrontal Cortex.
Soziale Gruppen bestimmen wo wir unsere Zeit verbringen.
(super stark verkürzt, soziale Gruppen in nD beschreibe ich auch in /Doc/architecture/001-Groups)
Auch das ist nur ein Modell, man kann Emotionen auch in 5D oder kleiner rechnen, aber da Emotionen versch. soziale Gruppen vereinen können (auch nur vorübergehend) rechne ich(!) das gern in 6D. Prinzipiell sind Emotionen auch noch höher berechenbar also n-dimensional wie Sprache - denn passenderweise liegt im Gehirn die Verarbeitung und Vermittlung emotionaler Signale genau spiegelverkehrt (rechte Hemisphäre) zur gesprochenen Sprache (linke Hemisphäre).
In dem Bereich sind Menschen die viel mit räumlichen Dingen (3D) arbeiten und das soziale an andere outgesourct haben übrigens eher schlecht, denn man ist mit dem Kopf ja schon im Flugzeugbau oder pumpt sich alles in den Frontallappen, aber das kann man offenbar lernen.
Tun Sie diesen Menschen einen Gefallen und machen Sie in Sprache oder mit Händen und Füssen freundlich, aber unmissverständlich klar, dass er oder sie nicht in Ihre soziale Gruppe passt. Denn die für sie klaren emotionalen Signale versteht er nicht (kleiner Dank an jeden der das für mich getan hat).
Emotionen bestimmen also unter anderem welchen sozialen Gruppen wir angehören.
Hier findet sich auch der Zusammenhang zu Leuten die emotional mit Ihrem Werkzeug veschmelzen, mechanical sympathy nennt man das, hat mal ein Rennfahrer geprägt den Begriff und ja also ich gebe (rein wissenschaftlich!) gern zu: Ich liebe meine Computer. War nicht immer so! Denn was garantierte Quelle für Frust sein kann ist ja auch ein Getühl, es kommt also auch bei den Maschinen darauf an, wie man mit ihnen umgeht. Ist die Maschine traurig werden Sie auch traurig. Ich spür das einfach, die freuen sich wenn man Coreboot und Linux installiert, mal die Wärmeleitpaste tauscht, Festplatte aufräumt, ...
Jetzt haben wir ja so langsam alle Hirnbereiche abgedeckt und was machen Menschen wenn die alle gleichzeitig laufen? Sie haben ein spirituelles Erlebnis, das ist aber kein Wunder, denn alle Bereiche des Externen sind deckungsgleich mit der inneren Wahrnehmung. Und da geben einem Religionen ja auch sagen wir mal Empfehlungen. Also wo ich mich wann mit wem aufhalte, was ich in dieser Zeit tue und wie ich mich dabei fühle.
Was man so tuen sollte, da decken sich alle doch in einigen Punkten. Welche Empfehlung da funktioniert und wieso, nun, das ist oft nur selbst erfahrbar. Mich erinnert das sture Anwenden und Übernehmen von Regeln irgendwelcher Gurus an halb-freie Software denn prinzipiell sind 90% in Ordnung, aber mit den 10% die einem noch extra untergeschoben werden wird man dann abhängig gehalten.
Ob jemand innen ist was er nach aussen hin anzeigt das ist mit Open Source einfach zu überprüfen und uns Menschen hilft das "Bauchgefühl" wobei das eigentlich im rechten Schläfenlappen liegt. Passt Sprache und Gefühl zusammen kann sich das Gehirn entspannen und was dann in den bewussten Vordergrund rückt ist wie das Stammhirn mit dem Körper kommuniziert.
Wenn Sie nicht gerade hypnotisiert werden ist das also ein guter Indikator wenn man sich mit jemandem einfach wohlfühlt, das hat uns seit Millionen Jahren gut gedient. Sie essen ja auch nix was Ihnen nicht schmeckt, nur weil jemand dazu sagt wie toll das doch schmecken muss (Ausser vielleicht bei Oma, aber das ist eine weiße Lüge).
Wenn man darüber reflektieren kann, wann das eigene Gehirn wo was tut ist das praktisch, denn z.B. gespeicherte Erfahrungen in der Inselrinde sind eher überschreibbar und man wiederholt Fehler nicht mehr ständig. Allgemein akzeptiert ist der Ansatz einfach alle Dimensionen auf einen Wert abzuflachen den man dann in andere Dimensionen wechselt, also Geld, Ansehen, Schönheit, was auch immer halbwegs in größer und kleiner einfach zu vergleichen ist. Das gilt auch für Wissen - so mach ich das. Sorry Erich Fromm, ich weiss das ist auch Habsucht.
Das ist aber anstrengend und spätestens in der Midlife-Crisis drehen wir das Problem gern auf den Kopf und widmen uns einer Religion die dann all diese Bereiche für uns klärt. Auch das ist legitim, allerdings rechne ich ja gern die optimale Lösung aus und die ist, prinzipbedingt, für jedes 4D Lebewesen eine andere.
Was allen gemein ist - wir mögen gern die externe Welt der inneren Wahrnehmung angleichen - dann sind wir glücklich. Man kann also die externe Welt seinen Vorstellungen anpassen. Oder man schaut sich Dinge die einem frend sind einfach so lange etwas genauer an bis die innere Wahrnehmung diese besser versteht. Aus ähnlicher Einsicht kommen sicher auch die überall leicht abgewandelten Formen von "Leben und leben lassen", "Was Du nicht willst, das man Dir tu ...".
Tja, und wie man das tut und auf welche Art und ob überhaupt und wie man dann seine Erfahrungen damit in welcher Sprache ausdrückt oder auch nicht... das muss jeder selbst wissen. Jedes 4D Lebewesen ist ein bisschen anders.
Aber ich für meinen Teil werde mich in Zukunft wohl nicht nur primär in Sprache ausdrücken - es gibt ja noch andere Möglichkeiten.
Noch viel Spaß auf Krei.se